MAM #7

DU DER NORDEN, ICH DAS LICHT

Geske Slater Johannsen Jens Lehmann

Der MAM-Kunstverein freut sich, Sie zu seiner nächsten Ausstellung „Du der Norden, ich das Licht“ einzuladen.
Beteiligte Künstler sind die deutsch-dänische Malerin Geske Slater Johannsen und der Maler und Bildhauer Jens Lehmann .

Nachdem der Kunstverein im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2020 die Ausstellung „Skrik“ mit Felicitas Aga und Stefan Kern zeigte, die sich auf das Bild „Der Schrei“ von Edvard Munch bezog, wird die kommende Ausstellung zum Thema „Kompass Europa – Nordlichter“ des Kultursommers den Titel „Du der Norden, ich das Licht“ tragen.

Jens Lehmann (*1968 Frankfurt am Main) hat in den 90-ger Jahren Malerei bei Per Kirkeby an der Frankfurter Städelakademie studiert. In den Arbeiten Jens Lehmanns geht es um ästhetische und kunsttheoretische Aspekte der Grenzbereiche von Malerei und Skulptur. Seine künstlerische Position liegt abseits des klassischen Tafelbildes. Bei Lehmanns Glasbildern beispielsweise addieren sich als Durchsichten Aussen- und Innenseite. Farbe wird zu einem essentiellen Gestaltungsmittel.

In der Ausstellung des MAM Kunstvereins beleuchtet Jens Lehmanns skulpturale Lampe die Ma- lerei Geske Slater Johannsens (*1964 Tonder, Dänemark). Auch sie ist eine ehemalige Schülerin Per Kirkebys. Slater Johannsens abstrakte Werke erinnern an vergrößerte Mikroskopbilder, haben ihren Ursprung jedoch oft in Naturbeobachtungen, so bereitet sie beispielsweise ihre großen Ölbilder mit Kohlezeichnungen von Bäumen und Ästen vor. „Jedes Bild für sich wird zu einem Gedanken über Malerei. In den beiden Werkgruppen Ölmalerei und Kohlezeichnung verzichtet die Malerin sowohl auf Farbe als auch auf Form und räumlichen Illusionismus. Diese bewusste Reduktion der künstlerischen Mittel entspringt dem Wunsch, jedes Bild auf das Elementare zu konzentrieren; um im Sinne einer analytischen Untersuchung zu den Grundkategorien der Malerei vorzustoßen und deren „Urgründe“ freizulegen.“ (Sabine Behrens „Auf der Suche nach dem Uiniversellen“)

Das Ausstellungsprogramm ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2021 und wird unterstützt aus Mitteln des Programms Neustart Kultur des Bundesverbands Soziokultur.

Andreas Exner, August 2021

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